In unserem Fireside Chat veröffentlicht unser CEO Nicolai Kuban wöchentlich Praxistipps für Ihr Content Marketing. Alle Informationen findest du hier.
Was für eine schöne, geordnete Welt des Content Marketings wäre es, wenn wir sagen könnten, dass bestimmte Arten von Inhalten in bestimmten Branchen immer funktionieren.
Dass das nicht stimmt, zeigt ein einfaches Beispiel: Eine Direktbank wie N26 spricht eine ganz andere Zielgruppe an als die Kreissparkasse in Buxtehude. Obwohl beide Unternehmen derselben B2C-Branche angehören, sind das Durchschnittsalter und das Nutzerverhalten im Internet völlig unterschiedlich.
Und genau hier liegt der Schlüssel zu erfolgreichem Content Marketing in jeder Branche. Die Branche oder der Sektor ist weniger relevant. Vielmehr ist die Zielgruppe der Schlüssel zur Auswahl der richtigen Arten von Inhalten.
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Worauf sollte der Inhaltstyp letztendlich basieren?
Die detaillierten Faktoren, die bestimmen, welche Art von Inhalten funktioniert, sind so individuell wie das Unternehmen selbst, das Content Marketing betreibt. Dennoch sollte und darf Content Marketing kein vollständiges Trial-and-Error-Modell sein, das Unsummen an Geld verschlingt.
Es gibt mehrere Säulen, die wertvolle Einblicke in den erfolgreichen Aufbau Ihres Content-Marketings bieten.
Das Produkt/die Dienstleistung:
Was Sie vermarkten möchten, spielt die wichtigste Rolle. Viele weitere Faktoren, die den Erfolg deiner Content-Marketing-Strategie und somit auch die passenden Inhaltstypen beeinflussen, lassen sich aus dem Produkt oder der Dienstleistung ableiten.
Schließlich bestimmt das Produkt selbst maßgeblich, wer es später tatsächlich kauft. Das heißt, die Zielgruppe wird durch das Sortiment bestimmt, und im nächsten Schritt muss die Art der Inhalte für diese Zielgruppe genauso gut geeignet sein wie für das Produkt.
Die Zielgruppe:
Der gewählte Inhaltstyp sollte vor allem für die Zielgruppe geeignet sein. Das bedeutet, dass es einen Unterschied macht, ob Sie Content Marketing für B2C oder B2B betreiben.
Demografische Merkmale sollten ebenfalls berücksichtigt werden: Spricht mein Produkt eher eine junge oder eine ältere Zielgruppe an, mehr Männer oder mehr Frauen, eher introvertierte oder extrovertierte Menschen, aktive oder inaktive Verbraucher?
Das Ziel des Unternehmens:
Ein weiterer Faktor, der die Wahl des Inhaltstyps beeinflusst, ist die Frage, welches Ziel ich mit meinen Inhalten eigentlich verfolge. Möchte ich einen konstanten Traffic-Strom generieren, will ich Leads und Conversions generieren oder beides? Hier kommen die vorherigen Faktoren zusammen und geben die Richtung vor.
Die Kundenreise:
Schließlich sollten die angebotenen Inhalte auch so ausgewählt werden, dass sie zu der Phase passen, in der sich der Kunde gerade befindet. Eine hilfreiche Anleitung oder ein Video-Tutorial können während der Konvertierung oder nach dem Kauf hilfreich sein, um den Kunden zu überzeugen oder zu binden. Informative Blogbeiträge sorgen dagegen schon zu Beginn der Kundenreise für Aufmerksamkeit.
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Zielgruppe + Unternehmensziel + Customer Journey = Inhaltstyp
Die Berechnung ist in der Theorie relativ einfach, aber in der Praxis erfordert sie natürlich eine gewisse Feinabstimmung. Nichtsdestotrotz lässt sich sagen, dass die Branche die richtige Art von Inhalten relativ wenig beeinflusst. Andere Faktoren sind hier entscheidender.
Neben der Produkt-, Zielgruppe-, Unternehmensziel- und Customer-Journey-Phase kann es auch entscheidend sein, ob Sie gerade daran arbeiten, einen konstanten Content-Stream zu generieren oder mit speziellen Kampagnen gezielte Peaks generieren möchten — auch hier sollte die Wahl des Inhaltstyps von dem für Basisinhalte gewählten Typ abweichen, um die nötige Aufmerksamkeit zu erregen.
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